Landkreis Straubing-Bogen

Alois Rainer fordert Risikorücklage für Bauern

(ra) Auswirkungen der Trockenheit nicht allein tragbar. Zur anhaltenden Dürreperiode, die viele Landwirtsfamilien in ihrer Existenz bedroht, erklärt der CSU-Bundestagsabgeordnete Alois Rainer:

„Deutschland ist in diesem Jahr von einer außergewöhnlichen Sommertrockenheit betroffen. Viele Landwirtsfamilien sind in ihrer Existenz bedroht. Getreide vertrocknet, die Kartoffelernte bricht weg und teilweise wissen die Landwirte nicht, wie sie ihre Tiere ernähren sollen – dabei spielt es keine Rolle ob es ökologische oder konventionelle Landwirtschaft ist. Es fehlt schlichtweg das Futter.

Die Situation ist sehr ernst. Die landwirtschaftlichen Familien arbeiten hart und kaum ein anderer Wirtschaftszweig ist so abhängig von den Witterungseinflüssen wie dieser. Vor diesem Hintergrund ist auch die Aussage des Fraktionschefs der Grünen, der mögliche Hilfe als „pausschales Handaufhalten“ bezeichnet, nicht nur inakzeptabel sondern völlig überflüssig und hat mit dieser Diskussion rein gar nichts zu tun. Es geht um die Existenz von vielen Betrieben insbesondere hier in Bayern. In dieser Situation brauchen wir ein gemeinsames staatliches Handeln von Bund und Ländern und keine Grundsatzdiskussion über ökologische und konventionelle Landwirtschaft. Daher unterstütze ich ausdrücklich die Initiative vom Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der eine schnelle unbürokratische Hilfe aus Bayern zusagt.

Die aktuellen Ereignisse können in Zukunft immer wieder auftreten, deshalb fordere ich endlich eine sachgerechte Diskussion über eine steuerfreie Risikorücklage für die Landwirtschaft. Die Bauern brauchen Vertrauen und Sicherheit! Dabei könnte eine steuerfreie Risikorücklage helfen, die bei extremen Naturereignissen schnell greifbar wäre. So könnte ich mir vorstellen, dass eine Rücklage über Gewinne in betriebswirtschaftlich guten Zeiten angespart und in schwierigen genutzt wird.“