Wenn Magen und Darm Probleme machen
(djd) Stechende Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall: Magen-Darm-Probleme können sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen und durch die unterschiedlichsten Ursachen hervorgerufen werden – als Reaktion auf unverträgliche Nahrung , Stress und psychische Anspannung oder auch als Folge eines viralen Infekts.
„Wenn möglich, sollte man sich bei Magen-Darm-Problemen ausruhen, ausreichend trinken und eine schonende Nahrung in kleinen Portionen zu sich nehmen“, rät Gesundheitsexpertin Katja Schneider von der Ratgeberzentrale.de. Auch Wärme und sanfte Bauchmassagen können für Linderung sorgen. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses bieten sich Arzneitees aus der Apotheke wie etwa von H&S an. Ein wohlschmeckender Kräutertee und zugleich natürliches Heilmittel bei leichteren Formen von Durchfall ist beispielsweise der Durchfalltee mit Brombeerblättern.

Die gerbstoffreichen Blätter der Brombeere sind eine gute Alternative zu schwarzem koffeinhaltigen Tee, der häufig zusammen mit salzigem Gebäck als Hausmittel empfohlen wird. Brombeerblätter enthalten kein Koffein und können deshalb auch in größerer Menge von jüngeren oder kreislaufempfindlichen Personen als Teeaufguss getrunken werden.
Verschiedene Kräutermischungen, die etwa Fenchel- und Anisfrüchte, Melissenblätter, Ringelblumen- und Malvenblüten enthalten, können bei Völlegefühl, Blähungen und leichten krampfartigen Magen-Darm-Störungen helfen. Die arzneilich wirksamen Bestandteile der Tees sind immer genau aufeinander abgestimmt. Auch Koriander, Kümmelfrüchte, Sennesblätter oder Schafgarbenkraut sind häufige Bestandteile von Arzneitees bei Magen-Darm-Problemen. Ausführliche Informationen gibt es unter www.arzneitee.de.
Arzneitee mit starker Wirkung
Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kräutertee aus der Drogerie und einem Arzneitee aus der Apotheke? Arzneitees fallen unter das Arzneimittelgesetz. Sie werden nach den Richtlinien des Arzneibuchs angebaut, geerntet, verarbeitet und gelagert. Zudem ist bei diesen Tees garantiert, dass sich ausreichend heilsame Wirkstoffe darin befinden. In Lebensmitteltees für den täglichen Genuss ist der Gehalt meist deutlich niedriger. Für Arzneitees werden zudem ausschließlich jene Pflanzenteile verwendet, die die therapeutisch wirksamen Bestandteile enthalten. Bei Kamillentee sind das zum Beispiel die gelben Blütenköpfchen, bei Pfefferminztee die Blätter.