(ra) Sie engagiert sich seit vielen Jahren dafür, schwerstkranken Menschen einen letzten besonderen Wunsch zu erfüllen. Jetzt haben die Malteser in Landshut Bianca Kapfhammer zur Botschafterin ihres Herzenswunsch-Krankenwagens ernannt. Damit würdigen sie ihren langjährigen Einsatz für ein Angebot, das Menschen in einer schwierigen Lebensphase noch einmal besondere Momente ermöglicht.

Die Ernennung nahm Patricia Steinberger, Stadtbeauftragte der Malteser in Landshut, vor. Sie würdigte dabei die Verdienste der neuen Botschafterin, die bereits seit 2018 eng mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen verbunden ist.
Von Niederaichbach in die gesamte Diözese
Bianca Kapfhammer hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der Herzenswunsch-Krankenwagen zunächst in Niederaichbach und wenig später in der gesamten Diözese Regensburg auf den Weg gebracht werden konnte. Für ihr Engagement erhielt sie bereits die Dankesmedaille der Malteser.
„Bianca Kapfhammer hat einen wesentlichen Anteil daran, dass der Herzenswunsch-Krankenwagen seine Wurzeln in der Region Landshut hat“, betonte Patricia Steinberger. Seit 2018 begleite sie den Dienst mit viel Herz und persönlichem Einsatz. Die Stadtbeauftragte freut sich, dass Kapfhammer nun auch als Botschafterin weitere Menschen für die Idee begeistern möchte.
Wünsche erfüllen, wenn die Zeit knapp wird
Für Bianca Kapfhammer ist die neue Aufgabe vor allem eine Herzensangelegenheit. „Die Idee des Herzenswunsch-Krankenwagens hat mich von Anfang an bewegt“, erklärte sie. Oft seien es ganz persönliche Wünsche, die für schwerkranke Menschen noch einmal eine besondere Bedeutung bekämen und ihnen möglicherweise auch dabei helfen könnten, friedlich Abschied zu nehmen.
„Wenn ich da mithelfen kann, einen solchen Wunsch wahr werden zu lassen, ist das etwas ganz Besonderes“, sagte Kapfhammer. Als Botschafterin möchte sie den Dienst bekannter machen, Unterstützer gewinnen und damit weitere Herzenswunschfahrten ermöglichen.
Noch einmal nach Hause oder ans Meer
Der Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser ermöglicht schwerstkranken Menschen Fahrten zu Orten, die ihnen besonders am Herzen liegen. Das kann ein letzter Besuch im eigenen Zuhause sein, ein Wiedersehen mit geliebten Menschen, die Taufe einer Enkelin oder ein Ausflug ans Meer.
„Die Malteser helfen dabei, Wünsche auch dann zu erfüllen, wenn die gesundheitliche Situation eine Fahrt mit einem gewöhnlichen Fahrzeug nicht mehr zulässt“, erläuterte Rainer Zollitsch, Leiter des Herzenswunsch-Krankenwagens.
Ohne Ehrenamtliche und Spenden geht es nicht
Damit solche Fahrten möglich werden, ist der Dienst auf ehrenamtliches Engagement und Spenden angewiesen. Darauf verwies Alexandra Bengler, die bei den Maltesern für die Spenden verantwortlich ist und gemeinsam mit Bianca Kapfhammer und Rainer Zollitsch zum Gründungstrio gehört.
„Der Dienst wäre nicht möglich ohne Ehrenamtliche, die ihre Zeit spenden; ebenso wenig ohne Menschen, die Geld spenden und vor allem nicht ohne Menschen wie Bianca, die sich immer wieder für den Herzenswunsch-Krankenwagen engagieren“, betonte Bengler.
