(pol) Mit Beginn der dunklen Jahreszeit rückt die Polizei in Niederbayern den Einbruchschutz wieder stärker in den Mittelpunkt. Im vergangenen Jahr registrierte das Polizeipräsidium Niederbayern 246 Wohnungseinbrüche. Die Häufigkeitszahl lag mit 20 Fällen je 100.000 Einwohner allerdings unter dem bayerischen Durchschnitt von 29.

Nach Erfahrungen der Polizei nutzen Einbrecher die früher einsetzende Dämmerung, um möglichst unbemerkt in Häuser und Wohnungen zu gelangen. Schon einfache Maßnahmen könnten das Risiko reduzieren.

Gekippte Fenster machen es Tätern leichter

Haus- und Wohnungstüren sollten auch bei kurzer Abwesenheit nicht nur zugezogen, sondern abgeschlossen werden. Das gilt ebenso für Neben-, Keller- und Garagentüren. Fenster sollten vollständig geschlossen sein. Vor allem gekippte Fenster im Erdgeschoss oder an leicht erreichbaren Stellen können Einbrechern den Einstieg erleichtern.

Bei längerer Abwesenheit empfiehlt die Polizei, einen bewohnten Eindruck zu vermitteln. Ein dauerhaft dunkles Haus, über längere Zeit geschlossene Rollläden oder ein voller Briefkasten können auf die Abwesenheit der Bewohner hinweisen.

Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, sollte die Polizei verständigen. Von einem eigenständigen Eingreifen raten die Beamten ausdrücklich ab.