(ra) Wie fair gehandelte und regionale Produkte im normalen Einkaufsalltag ihren Platz finden können, hat die Fairtrade-Steuerungsgruppe des Landkreises Straubing-Bogen am Dienstagvormittag gezeigt. Im Rahmen der Fairen Woche besuchte die Gruppe um Landrat Tobias Beck den EDEKA-Markt Stadler & Honner in Aiterhofen und anschließend den Dorfladen in Irlbach. Beide Geschäfte stellen während der Aktionswoche Fairtrade-, Bio- und Regionalprodukte besonders heraus.

„Es ist wichtig, dass die fair gehandelten Waren nicht nur in Weltläden zu finden sind, sondern auch in Geschäften, in denen tagtäglich viele Verbraucher einkaufen“, erklärte Beck. Entscheidend sei dabei weniger die Größe eines Geschäfts als das Engagement der Betreiber.
Stephan Stadler, der im vergangenen Jahr Pate der Fairen Woche war, setzt nach eigenen Angaben auch in seinen weiteren Märkten in Straubing und im Landkreis auf fair gehandelte Waren. Dabei gehe es auch darum, Vorurteile auszuräumen. „Fairtrade ist nicht automatisch teurer“, betonte Stadler.
Dorfladen setzt zusätzlich auf Regionalität

Auch der Dorfladen Irlbach hat für die Faire Woche eine eigene Verkaufsfläche gestaltet. Darüber hinaus bietet das Geschäft ganzjährig regionale und saisonale Produkte an. Eva Berger verwies zugleich auf die finanzielle Unterstützung der Gemeinde, ohne die der seit 2013 bestehende Dorfladen nach ihren Angaben nicht betrieben werden könnte.
Begleitet wurde die Tour auch von Gangolf Wasmeier vom Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land, dem diesjährigen Paten der Fairen Woche. Er stellte die Verbindung zwischen fairem Handel und Nachhaltigkeit heraus.
