(djd). Die Kosten für einen Besuch in der Kfz-Werkstatt sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Was sind die Gründe, wie können Autofahrer ihre Versicherungsbeiträge im Griff halten und wie versuchen Kfz-Versicherer, den höheren Kosten gegenzusteuern?
Kfz-Elektronik lässt Reparaturkosten steigen

Primärer Preistreiber ist die mit Elektronik gespickte moderne Fahrzeugtechnik. „Sensoren, Kameras, Steuergeräte und Assistenzsysteme machen selbst scheinbar einfache Reparaturen wie den Austausch eines kaputten Seitenspiegels zu komplexen, kostenintensiven Vorgängen“, erklärt Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. Parallel dazu hätten sich auch die Stundensätze der Werkstätten oft spürbar erhöht. Hinzu kämen stark gestiegene Preise für viele Standard-Ersatzteile wie Stoßfänger oder Kühlergrill, ergänzt Johannssen.
Vertrag regelmäßig überprüfen
Die Kostensteigerungen führen teilweise zu höheren Beiträgen in der Kaskoversicherung. Wer hier sparen möchte, sollte seinen Vertrag regelmäßig auf den Prüfstand stellen. Denn verschiedene persönliche Angaben und Vertragsmerkmale wirken sich direkt auf die Höhe des Beitrags aus. „Eine wichtige Stellschraube ist etwa der Fahrerkreis: Verkleinert er sich, kann eine entsprechende Anpassung den Versicherungsbeitrag reduzieren“, rät Johannssen. Auch bei der jährlichen Fahrleistung lohne sich ein genaues Hinsehen. Wer weniger Kilometer fährt als ursprünglich angegeben, kann den Vertrag gegebenenfalls entsprechend anpassen.
Wird das Auto regelmäßig in der Garage statt auf der Straße geparkt, kann sich dies ebenfalls auszahlen. In vielen Fällen bietet darüber hinaus eine Selbstbeteiligung Einsparpotenzial: Wer im Schadenfall einen höheren Eigenanteil übernimmt, zahlt oftmals weniger für den Versicherungsschutz. „Allerdings sollte die Selbstbeteiligung im Falle eines Falles auch zur eigenen finanziellen Situation passen“, gibt der Fachmann zu bedenken.
Mit Werkstattbonus schnellere und fachgerechte Reparatur
Mit unterschiedlichen Maßnahmen versuchen auch einige Kfz-Versicherer, die Beiträge in der Kaskoversicherung trotz der Kostensteigerungen stabil zu halten. Die Itzehoer Versicherungen etwa setzen unter anderem auf einen Werkstattbonus, mehr Informationen dazu unter: www.itzehoer.de. Er ermöglicht es dem Versicherer, alle Abläufe rund um einen Kaskoschaden zu bündeln, was eine zügige Abwicklung und eine fachgerechte Reparatur unterstützt. Wer sich für den Werkstattbonus entscheidet, kann seinen Beitrag zur Kaskoversicherung um bis zu 20 Prozent reduzieren. Im Schadenfall wird das Fahrzeug in eine zuvor vereinbarte Partnerwerkstatt in der Nähe gebracht.
