(ra) Die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem wichtigen Erfolg abgeschlossen. Wie es in einer Pressemitteilung am Donnerstag heißt, habe das Defizit trotz anhaltend schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und steigender Anforderungen im Gesundheitswesen das Defizit gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Millionen Euro reduziert werden können.
Angesichts der aktuellen Situation vieler Krankenhäuser ist diese Entwicklung alles andere als selbstverständlich und ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit der beiden Klinikstandorte, sind sich die Vorstände Christian Schwarz und Nannette Baumann einig.

Besonders erfreulich finden die beiden, dass in einzelnen Leistungsbereichen sogar Zuwächse erzielt werden konnten – und das entgegen dem bayernweiten Trend rückläufiger Fallzahlen. Dies unterstreicht die hohe Akzeptanz der medizinischen Angebote sowie das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Kreiskliniken.
Schoko- statt Schockmeldungen von der Vorstandschaft
„Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer großen, standortübergreifenden Gemeinschaftsleistung“, betonen die Vorstände der Kreiskliniken unisono. „Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat dazu beigetragen, dass wir unsere wirtschaftliche Situation deutlich verbessern konnten. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“ Der Dank gelte insbesondere für die konsequente Ausgabendisziplin in allen Bereichen – ohne dabei an der Versorgung der Menschen zu sparen, im Gegenteil: Viele Verbesserungen seien erst dadurch möglich geworden, dass Beschäftigte aktiv mitgedacht, Prozesse hinterfragt und Neuerungen gemeinsam umgesetzt hätten.
Dieses Engagement habe wesentlich dazu beigetragen, Wirtschaftlichkeit und Versorgungsqualität gleichermaßen weiterzuentwickeln. Als kleines, aber sichtbares Zeichen dieses Dankes gab es an beiden Kliniken Schokoladentäfelchen für die Beschäftigten unter dem Motto „Schoko- statt Schockmeldung vom Vorstand“ – eine willkommene Nervennahrung und Gegenpol zu all den Hiobsbotschaften, die seit der Coronazeit bis zum aktuellen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf die Klinikbeschäftigten einprasseln.

Die Vorstände ließen es sich nicht nehmen, an beiden Standorten durch alle Stationen und Abteilungen zu gehen und persönlich viele fleißige Hände zu schütteln. „Die Verbesserung unseres Jahresergebnisses haben wir gemeinsam aus eigener Kraft erzielt – durch Leistungssteigerungen, wirtschaftliches Handeln und Verhandeln sowie insbesondere durch Ihren täglichen Einsatz“, bestätigte Vorstand Christian Schwarz gegenüber den Mitarbeitenden.
Zentrale Rolle der Beschäftigten im zukünftigen Versorgungskonzept
Die trotz aller Steine im Weg positive Entwicklung der Kreiskliniken sei zugleich ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der beiden Klinikstandorte. Auch wenn die Auswirkungen der bundesweiten Krankenhausreform, des in den letzten Zügen befindlichen Strukturgutachtens und die konkrete Ausgestaltung der künftigen Versorgungsstrukturen noch nicht abschließend feststehen, blicken die Vorstände mit Zuversicht nach vorne.
Vorständin Nannette Baumann hierzu: „Die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf haben einen klaren öffentlichen Versorgungsauftrag für die Menschen in unserer Region. Wie sich dieser künftig im Detail ausgestalten wird, wird sich im Zuge der Reformen zeigen. Fest steht aber schon heute: Für die Umsetzung eines Versorgungskonzepts, das den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird, brauchen wir auch künftig das Wissen, die Erfahrung und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
„Gemeinsam auf einem guten Weg“
Die Vorstände sehen die erreichten Fortschritte deshalb nicht nur als wirtschaftlichen Erfolg, sondern vor allem als Bestätigung dafür, dass die Kreiskliniken gemeinsam auf einem guten Weg sind. „Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, Veränderungen konstruktiv mitzutragen und dabei den Menschen stets in den Mittelpunkt zu stellen, ist genau die Grundlage, die wir brauchen, um die Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu meistern“, so Christian Schwarz.
