(ra) Zum 200. Todestag des berühmten Straubinger Physikers und Optikers Joseph von Fraunhofer lädt das Stadtarchiv zu einer besonderen Ausstellungsführung ein. Besucher erhalten spannende Einblicke in das Leben, Wirken und die Erinnerungskultur rund um den weltbekannten Wissenschaftler. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

Die Führung findet am Mittwoch, 29. Juli, um 10.30 Uhr in der Ausstellung „Joseph von Fraunhofer im Urteil von Zeitgenossen und Nachwelt“ im Zwischengeschoss des Salzstadels statt.

Wie Straubing seinen berühmten Sohn würdigte

Die Ausstellung zeigt, wie sich die Stadt Straubing über Jahrzehnte mit dem Andenken an Joseph von Fraunhofer auseinandergesetzt hat. Nachgezeichnet wird die mehr als 80-jährige Entwicklung, die schließlich zur Errichtung eines Denkmals für den bedeutenden Optiker, Erfinder und Unternehmer in seiner Heimatstadt führte.

Dabei wird deutlich, welch hohes Ansehen Fraunhofer sowohl bei seinen Zeitgenossen als auch bis heute genießt. Seine wissenschaftlichen Arbeiten gelten noch immer als wegweisend und prägen die moderne Forschung.

Seltene Exponate aus mehreren Archiven

Rund 30 Exponate veranschaulichen das Leben und Wirken des Straubinger Wissenschaftlers. Die meisten Ausstellungsstücke stammen aus dem Stadtarchiv Straubing. Ergänzt wird die Ausstellung durch Leihgaben des Bayerischen Hauptstaatsarchivs sowie des Archivs des Deutschen Museums in München, in dem sich Fraunhofers Nachlass befindet.

Die Ausstellung ist noch bis 31. Oktober im Zwischengeschoss der Stadtbibliothek zu sehen.

Anmeldung erforderlich

Wer an der Führung teilnehmen möchte, muss sich vorab per E-Mail an das Stadtarchiv anmelden. Eine weitere öffentliche Führung durch die Ausstellung ist für den 29. Oktober geplant.