(ra) Die Waldbrandgefahr steigt über die Pfingstfeiertage deutlich an. Wegen angekündigter Hitze und ausbleibender Niederschläge ordnet die Regierung von Niederbayern ab Samstag mehrere Luftbeobachtungsflüge an. Ziel ist es, mögliche Brände frühzeitig zu erkennen und gefährdete Waldgebiete aus der Luft zu überwachen.
Insgesamt sind von Samstag, 23. Mai, bis Montag, 25. Mai, sechs Beobachtungsflüge geplant. Die Wetterlage werde laut Regierung weiterhin täglich bewertet. Die vorbeugenden Kontrollflüge finden jeweils in den Nachmittagsstunden statt – also in jener Zeit, in der die Waldbrandgefahr am höchsten ist.
Die Einsätze starten von mehreren Stützpunkten der Flugbereitschaft Niederbayern der Luftrettungsstaffel Bayern. Am Samstag heben Maschinen in Arnbruck im Landkreis Regen für die Sektoren A, B und C ab. Parallel dazu wird von Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn aus in den Sektoren D und E geflogen.
Für Sonntag sind Flüge ab Vilshofen im Landkreis Passau für die Sektoren C, D und E vorgesehen. Zusätzlich startet die Luftbeobachtung von Ellermühle im Landkreis Landshut aus für die Sektoren A und B.
Weiter geht es am Montag mit Einsätzen ab Wallmühle im Landkreis Straubing-Bogen für die Sektoren A, B und C. Gleichzeitig starten erneut Maschinen in Eggenfelden für die Sektoren D und E.
Die Organisation der Einsätze übernehmen die jeweiligen Landratsämter. Sie teilen ausgebildete Luftbeobachter für die Flüge ein. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten bereit.
Die Regierung von Niederbayern appelliert eindringlich an die Bevölkerung, in Waldgebieten äußerst vorsichtig zu sein. Offenes Feuer und Rauchen im Wald seien strikt zu vermeiden. Besonders Waldbesitzer, Jäger und Personen bei Waldarbeiten werden darauf hingewiesen, kein Feuer im Wald oder in einem Abstand von weniger als 100 Metern zu entzünden.
