(ra) Glitzernde Kostüme, amouröse Verwicklungen und unvergessliche Melodien: Im Theater am Hagen wird Venedig lebendig. Farben, Masken und jede Menge Gefühl: Mit Johann Strauss’ Operette „Eine Nacht in Venedig“ zieht echtes Karnevalsflair ins Theater am Hagen in Straubing ein. Die Zuschauer erwartet eine rasante Verwechslungskomödie mitten im venezianischen Maskentreiben.

In der Serenissima geht es hoch her: Während sich eine feierlustige Gesellschaft in Gondeln und auf Festen vergnügt, sorgt der berüchtigte Herzog von Urbino für Aufregung. Sein Ruf als Frauenheld eilt ihm voraus – sehr zum Missfallen von Senator Delaqua, der seine Frau Barbara vorsorglich in Sicherheit bringen will. Doch ein listiger Plan durchkreuzt alles: Der Barbier des Herzogs, Caramello, verkleidet sich als Gondoliere und steuert direkt den Herzogspalast an.
Strauss untermalt das turbulente Spiel mit einer beschwingten Mischung aus Walzern, Serenaden und Chören. Klassiker wie „Sei mir gegrüßt, du holdes Venezia“, „Die Tauben von San Marco“ oder „Alle maskiert“ sorgen für musikalische Höhepunkte.
Regisseur Markus Bartl und Ausstatter Philipp Kiefer setzen die Operette in farbenprächtige Bilder. Die Paraderolle des Herzogs übernimmt Tenor Edward Leach. Emily Fultz und William Diggle sind als Ciboletta und Pappacoda zu sehen, Reinhild Buchmayer und Roman Pichler als Annina und Caramello. Es spielt die Niederbayern Philharmonie unter der Leitung von Kai Röhrig.
Die Vorstellung findet am Dienstag, 21. April um 19.30 Uhr im Theater am Hagen statt. Karten sind in der Tourist-Info, online unter www.theater-am-hagen.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Der Straubing-Pass wird akzeptiert.
