(ra) Die Investitionsgesellschaft Eisstadion mbH & Co. KG (IG Eis) will den Umkleide- und Sanitärbereich, der sich unter der Südtribüne des Eisstadions befindet, umbauen und sanieren. Die Maßnahme soll in zwei Bauabschnitten umgesetzt werden. Der erste Bauabschnitt soll in der sogenannten Olympiapause, also Anfang Februar beginnen, damit bei Wiederaufnahme des DEL-Spielbetriebes Ende Februar bereits wesentliche Arbeiten abgeschlossen werden können. Der zweite Bauabschnitt erfolgt im Anschluss daran nach Saisonende 2025/2026.

Ein entsprechender Bauantrag liegt der Stadt vor. Da die Maßnahmen in einem städtischen Gebäude stattfinden, ist hierzu eine vertragliche Regelung zwischen der IG Eis und der Stadt Straubing erforderlich.

Der Stadtrat hat sich in seiner Sitzung am Montag mit diesem Thema beschäftigt. Die Beratungen fanden dabei zum Teil in öffentlicher Sitzung statt. Soweit schützenswerte Belange Dritter berührt waren, erfolgte die Behandlung im nichtöffentlichen Teil.

Der Stadtrat hat schließlich der Durchführung der Maßnahme sowie dem Abschluss einer entsprechenden vertraglichen Regelung, die insbesondere die mit der Maßnahme verbundenen Haftungsrisiken regelt, mehrheitlich zugestimmt. Laut dem gefassten Beschluss wird sich die Stadt zudem als Ausgleich für die Wertsteigerung, die die städtische Immobilie durch diese Baumaßnahme erfährt, mit 50 Prozent an den nachgewiesenen Kosten (ohne die Aufwendungen für etwaige Spezialeinrichtungen), maximal mit einem Betrag von 400.000 Euro, an dem Projekt beteiligen. Die Auszahlung der städtischen Beteiligung wird in fünf Jahresraten erfolgen.