(ra) Oberbürgermeister Alexander Putz hat am Dienstag die Volkshochschule Landshut besucht. Anlass war das Erscheinen des neuen Programmbuchs für das Frühjahr- und Sommersemester 2026. In den Räumen der vhs tauschten sich Vorstand und Geschäftsführung mit dem Oberbürgermeister über das Semestermotto „Analoge Auszeit vom digitalen Tsunami“ und dessen gesellschaftliche Relevanz aus.

Im Gespräch wurde herausgestellt, dass digitale Entwicklungen, soziale Medien und Künstliche Intelligenz viele hilfreiche und zukunftsweisende Möglichkeiten eröffnen – im Beruf, in der Bildung und im Alltag. Gleichzeitig nehme die Herausforderung zu, mit permanenter Erreichbarkeit, Informationsflut und steigender Bildschirmzeit gesund umzugehen.

Die Volkshochschule versteht sich nach eigenen Angaben deshalb bewusst als Ort des Ausgleichs. Sie wolle Räume für Konzentration, Kreativität und echte Begegnung bieten – jenseits von Displays und digitalen Ablenkungen. „Bildung findet nicht nur online statt, sondern lebt auch vom persönlichen Austausch“, lautete der Tenor.

Mit Angeboten aus Achtsamkeit, Bewegung, Kultur, Handwerk und persönlicher Weiterbildung solle es gelingen, den digitalen Strom zeitweise zu unterbrechen und wieder bewusster bei sich selbst anzukommen. Der Ausgleich zwischen digitaler beziehungsweise virtueller Welt und analoger Realität sei ein zentraler Baustein für körperliche und geistige Gesundheit – und damit auch eine gesellschaftliche Aufgabe.

Zum Abschluss dankten die Verantwortlichen der vhs Landshut Oberbürgermeister Alexander Putz für den Besuch sowie für die langjährige Unterstützung und Wertschätzung der Bildungsarbeit – auch mit Blick darauf, dass seine Amtszeit im April endet.