Landkreis Landshut

24 neue „Gesichter der Krankenhäuser“

(ra) Mit einer humorvollen und kurzweiligen Abschlussfeier wurden am Dienstag 24 neue Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pfleger an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg verabschiedet. Nach drei Jahren intensiver theoretischer und praktischer Ausbildung bilden die neuen Pflegefachkräfte nun den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs für die LAKUMED-Kliniken und die benachbarten Krankenhäuser, die in der Ausbildung mit dem Kompetenzzentrum kooperieren.

Bei ihrer Begrüßung sprach Schulleiterin Monika Wagner den Absolventinnen und Absolventen ihren Respekt für den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung aus. Seit Juli mussten sie in sieben Teilprüfungen und noch in den letzten Tagen bei den mündlichen Prüfungen ihr Können unter Beweis stellen und dabei besondere kognitive Leistungen erbringen. All die Anstrengungen und die emotionalen Belastungen würden sich nun jedoch auszahlen, so Wagner. Sie dankte dem gesamten Lehrerkollegium, der Schulgemeinschaft und den Praxis-Anleitern in den Einsatz-Kliniken für ihren Beitrag zum Erfolg der Ausbildung.

Die erfolgreichen Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege in Vilsbiburg gemeinsam mit Ehrengästen und Vertretern der Schule. - Foto: Landratsamt Landshut
Die erfolgreichen Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege in Vilsbiburg gemeinsam mit Ehrengästen und Vertretern der Schule. – Foto: Landratsamt Landshut

Landrat Peter Dreier unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des Pflegeberufs für die Qualität der medizinischen Versorgung. „Als Pflegefachkräfte sind Sie neben den Ärzten die Gesichter unserer Krankenhäuser. Mit Ihrer Arbeit tragen Sie entscheidend zur Zufriedenheit und Genesung der Patienten bei.“ sagte Dreier in Richtung der Absolventen. Sie hätten sich für einen anspruchsvollen und fordernden Beruf entschieden, der aber durch die direkte Rückmeldung der anvertrauten Menschen sehr große Erfüllung bringen könne. Mit dem Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg habe der Landkreis Landshut eine erfolgreiche Einrichtung geschaffen, um den benötigten Fachkräftenachwuchs für die Kliniken in Landshut-Achdorf, Rottenburg und Vilsbiburg selbst sicherzustellen. Dreier gab den Absolventen mit auf den Weg, den anvertrauten Patienten stets durch Menschlichkeit Mut zu machen und sie damit bei der Genesung aktiv zu unterstützen.

Als Vertreter des Landkreises Dingolfing-Landau gratulierte Stellvertretender Landrat Werner Bumeder und bedankte sich zugleich für die gute Zusammenarbeit mit den Donau-Isar-Kliniken. Die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger hätten in Vilsbiburg das nötige Handwerkszeug für eine erfolgreiche Berufslaufbahn bekommen. Als Sachaufwandsträger könne man die schönsten Krankenhäuser bauen und modernsten Geräte kaufen, die Menschlichkeit komme aber immer von den Pflegefachkräften.

Auf 15 Jahre erfolgreiche Kooperation in der Ausbildung zwischen Landkreis Landshut und Bezirk Niederbayern blickte Pflegedirektorin Claudia Knab vom Bezirkskrankenhaus Landshut zurück. Sie beglückwünschte die Absolventen zur Wahl des „schönsten Berufes“, der ein ständiges Weiterentwickeln des Wissens, Teamfähigkeit und besonders viel Einfühlungsvermögen bei der Betreuung der Patienten und der Angehörigen erfordere.

Humorvoll blickte Klassenleiterin Aniko Reintke auf die Ausbildungszeit ihrer Schützlinge zurück. In den drei Jahren sei eine starke Klassengemeinschaft entstanden, die sich gegenseitig durch die Höhen und Tiefen der Ausbildung begleitet habe. Nach 78 Leistungsnachweisen, sieben Prüfungen und insgesamt 74250 Arbeitsstunden seien die Absolventen nun bereit für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Die beiden Klassensprecher Judith Dechantsreiter und Fritz Steer bedankten sich für die fachlich fundierte Ausbildung an der Berufsfachschule in Vilsbiburg und betonten, dass sie in den drei Jahren auch menschlich gewachsen seien und nun gut gerüstet den Anforderungen des Berufs gerecht werden könnten.

Bei der Zeugnisübergabe wurden die Prüfungsbesten Julia Winter, Fritz Steer, Sabrina Hansl und Judith Dechantsreiter, die die Traumnote 1,0 erzielte, besonders geehrt.