Über doppelt so viele Einsätze als geplant für den Rettungsstellplatz Geiselhöring
(ra) Seit genau einem Jahr steht ein Rettungswagen am Stellplatz in der Alfred-Heindl-Straße in Geiselhöring. Am 1. Mai 2017 war Einsatzbeginn für den Geiselhöring 71/1. Der Kreisverband Straubing-Bogen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hatte vom Rettungszweckverband Straubing-Deggendorf-Regen im Dezember 2016 den Zuschlag für den Stellplatz bekommen und innerhalb von vier Monaten die Räumlichkeiten ausgebaut.
Ursprünglich war der Rettungszweckverband von 550 Einsätzen pro Jahr ausgegangen. Mittlerweile zeigt sich, dass der Bedarf am Standort Geiselhöring deutlich höher ist. Denn im ersten Jahr fuhren die Mitarbeiter des BRK insgesamt 1111 Einsätze, also über doppelt so viel als geplant. Davon profitierten auch die Mitarbeiter an den anderen Wachen oder Stellplätzen Mallersdorf, Bogen, Stallwang und Sankt Englmar. Denn bisher mussten die Rettungssanitäter und -Assistenten dort häufig das Gebiet Straubing absichern, wenn die Rettungswägen unterwegs waren. Mittlerweile sinkt die Zahl der sogenannten Gebietsabsicherungen auch durch den neuen Stellplatz.
Zur Feier des einjährigen Jubiläums beteiligten sich die Mitarbeiter des Stellplatzes am Floriani-Fest der Freiwilligen Feuerwehr in Geiselhöring und stellten unter anderem ihren Rettungswagen vor. In diesem Zusammenhang lobten sie auch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen. Außerdem ließen sie auch die Einsätze Revue passieren. Unter anderem blieb ihnen die Geburt des kleinen Phinius in einer Wohnung am Geiselhöringer Stadtplatz im Gedächtnis, die ausgerechnet am Geburtstag eines Mitarbeiters stattfand.