(ra) Die CSU im Landkreis Landshut hat am Freitag im Gasthaus Zum Vilserwirt in Altfraunhofen ihre Kandidaten für die Kreistagswahl im kommenden März gewählt. Mit über 98 Prozent Zustimmung gaben die 113 Delegierten der Kreisvertreterversammlung den Bewerbern um einen der 70 Kreistagssitze eine überwältigende Rückendeckung. „Mit diesem Team wollen wir den Landkreis weiterentwickeln“, sagte Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck.

Angeführt wird die Liste von Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer. „Wir haben eine herausragende Kandidatenriege und es ist für mich eine große Ehre, mit dieser Mannschaft anzutreten“, sagte die 50-jährige gebürtige Vilsbiburgerin, Architektin und Unternehmerin. Sie stellte die Kernthemen des CSU-Slogans „Menschen verbinden, Landkreis bewegen, Zukunft gestalten“ heraus: „Menschen verbinden heißt, dass wir für mehr Miteinander statt Gegeneinander von Stadt und Landkreis, von Jungen und Erfahrenen, von Zugezogenen und Alteingesessenen stehen.“
Denn Landkreis bewegen bedeute, den ÖPNV zu stärken, barrierefreie und bedarfsgerechte Verkehrskonzepte zu entwickeln und die Infrastruktur in den ländlichen Kommunen auszubauen. „Damit sich noch mehr im Landkreis bewegen kann, brauchen vor allem auch Unternehmen und Gewerbetreibende, die passenden Standortvoraussetzungen, um den digitalen Wandel erfolgreich zu meistern“, erklärte Geilersdorfer. „Und Zukunft gestalten meint, dass wir unseren Landkreis nicht nur verwalten, sondern wirklich voranbringen wollen. Dazu gehören Innovationen in neue Technologien und auch starke Krankenhäuser für eine flächendeckende medizinische Versorgung der Bevölkerung.“
Echte Nähe zu den Menschen
Der CSU gehe es laut Geilersdorfer um eine echte Nähe zu den Menschen. Dafür besinne sich die Partei auf ihre Kernkompetenzen: stabile Finanzen, gesunde Landwirtschaft, lebenswerte Dörfer und Städte mit modernen Bildungseinrichtungen. „Gemeinsam können wir unsere Heimat in eine gute Zukunft führen. Denn alle 70 Kandidaten haben die bestmögliche Lebensqualität für die Bürger im Blick.“
Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner dankte eingangs allen Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich in den Dienst der Bürger zu stellen und die Verantwortung nicht anderen zuzuschieben. „Wir können eine starke Liste mit vielen Frauen, mit verwurzelten Vertretern aus allen Berufsgruppen, flächendeckend aus allen 35 Gemeinden des Landkreises sowie eine ausgewogene, sympathische Mischung aus erfahrenen und jungen Bewerbern präsentieren. Wir haben uns im Organisationsteam viel Zeit genommen, um Gespräche zu führen und die richtige Balance zu finden“, so Oßner.
Der jüngste Kandidat ist der 20-jährige Kfz-Mechatroniker Heinrich Laubner aus Gerzen, der älteste ist der 70-jährige Forstwirt, Jäger und Sägewerksbetreiber Max Wimmer aus Essenbach, der zum neunten Mal für den Kreistag kandidiert. Insgesamt komme die CSU-Liste laut Oßner auf einen Altersdurchschnitt von 50,7 Jahren – ein optimales Spiegelbild der Gesellschaft. „Unsere zentralen Werte und Überzeugungen, die wir für die Menschen in unserer Heimat vertreten, machen uns stark“, so der Kreisvorsitzende. „Damit senden wir ein Signal der Geschlossenheit in den gesamten Landkreis. Wir sind bereit.“
